Beim 12. Frankfurter Familienkongress am 27. November 2025 in der Evangelischen Akademie Frankfurt stand die Frage im Mittelpunkt, wie Gesundheitskompetenz Familien im Alltag stärken kann. Unter dem Motto „Gesundheit! Familie und Gesundheitskompetenz“ tauschten sich Fachkräfte aus Wissenschaft und Praxis über Wege aus, Orientierung in einer zunehmend komplexen Gesundheitswelt zu geben.
In den Vorträgen und Workshops wurde deutlich: Gesundheitskompetenz ist eine zentrale Ressource für Familien und braucht verlässliche Unterstützung durch kommunale Angebote. Impulse aus Medizin, Wissenschaft und Verwaltung sowie 11 praxisnahe Workshops lieferten konkrete Ansätze – von früher Gesundheitsförderung bis zur Begleitung in besonderen Lebenslagen.
Der Kongress mit seinen spannenden Formaten unterstrich einmal mehr die Bedeutung eines starken Netzwerks für Familien in ihrer Vielfalt.
12. Frankfurter Familienkongress: Gesundheitskompetenz im Alltag stärken
Wie kann Gesundheitskompetenz Familien dabei unterstützen, ihren Alltag gesund zu gestalten und mit Krankheit verantwortungsvoll umzugehen – in einer Zeit, die von Alltagsstress, digitaler Reizüberflutung und widersprüchlichen Gesundheitsinformationen geprägt ist? Mit diesen Fragen beschäftigte sich der 12. Frankfurter Familienkongress am 27. November 2025 in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Unter dem Motto „Gesundheit! Familie und Gesundheitskompetenz“ kamen zahlreiche Fachkräfte aus Wissenschaft und Praxis zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Impulse für ihre Arbeit mitzunehmen.
Impulse aus Forschung und Praxis
Das Programm bot eine ausgewogene Mischung aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und praxisnahen Perspektiven. Dr. Oliver Harney, Kinder- und Jugendarzt, verdeutlichte in seinem Vortrag, wie wichtig es ist, Gesundheitskompetenz bereits im Kindesalter zu fördern und Gesundheitsinformationen kritisch einzuordnen – auch, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden. Prof. Dr. Katharina Rathmann zeigte auf, in welchen Lebenswelten eine gezielte Förderung von Gesundheitskompetenz besonders wirksam ist. Einen weiteren Schwerpunkt setzte Yvonne Adam vom AMIKO – Institut für Migration, Kultur und Gesundheit, die darlegte, wie Familien mit chronischen Erkrankungen durch passgenaue Angebote besser unterstützt und in ihrer Handlungssicherheit gestärkt werden können. Prof. Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, stellte die vielfältigen Angebote des Gesundheitsamtes Frankfurt vor und zeigte auf, wie Familien in unterschiedlichen Lebenslagen konkrete Hilfe finden.
Workshops: Gesundheitskompetenz praxisnah gestalten
Am Nachmittag arbeiteten die Teilnehmenden in 11 Workshops an konkreten Ansätzen, die sich direkt in der Arbeit mit Familien umsetzen lassen. Die Themen reichten vom guten Start ins Familienleben nach der Geburt über psychoonkologische Begleitung bis hin zu Ernährungs- und Gesundheitsbildung in Kitas und Schulen. Deutlich wurde dabei: Gesundheitskompetenz entfaltet ihre Wirkung vor allem dann, wenn sie alltagsnah, verständlich und lebensweltorientiert vermittelt wird.
Und nun bitte untereinander die Infos aus den Workshops, bitte die WS Nummer, mit Institution und Namen sowie kurzer thematischer Einordnung, da kannst du den Text aus dem Programm nehmen 😊
Dokumentation der Vorträge und Workshops
Moderation der Veranstaltung: Henriette Konschill
Impuls
„Müssen wir damit zum Arzt? Gesundheitskompetenz bei Kindern beginnen“
Dr. med. Oliver Harney, Kinder- und Jugendarzt aus Bietigheim-Bissingen
Vortrag 1
„Gesundheitskompetenz in Deutschland: Überblick und Bedarfe für die Gesundheitskompetenzförderung in Lebenswelten“
Prof. Dr. Katharina Rathmann, Hochschule Fulda
Vortrag 2
„Familiale Gesundheitskompetenz: Wie Familien mit chronischer Erkrankung umgehen“
Yvonne Adam, AMIKO – Institut für Migration, Kultur und Gesundheit Berlin
Vortrag 3
„Ihre Gesundheit, unser Auftrag – Angebote des Frankfurter Gesundheitsamtes“
PD Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main
Workshops
1. Familien beraten und begleiten: Wenn ein Elternteil körperlich chronisch erkrankt ist
Yvonne Adam
zur Präsentation - zu Materialien
3. frauen leben 4 – Aspekte reproduktiver Gesundheit – Hormonkritik und Verhütungsverhalten im Wandel
Laura Olejniczak und Sabrina Mannebach
zur Präsentation
4. Vorstellung zweier Best Practice Partizipationsprojekte für Kinder und Jugendliche in Kliniken
Judith Wiesner und Yousra El Makrini
zur Präsentation
5. Backstage im Archiv – Gesundheit und Familien im Spiegel von Frankfurter Dokumenten
Manuela Murmann und Sabine Kindel
zur Präsentation
6. Digitale Lebenskompetenz von Anfang an
Heidi Sekulla und Yvonne Göz
zur Präsentation - Flyer Schulung
7. Frühe Hilfen in Frankfurt – Wochenbettnotversorgung, Baby- und Kinderlotsen sowie Familienhebammen/ Familienkinderkrankenschwestern
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Heidi Sekulla und Yvonne Göz
zu frühen Hilfen - zu Babylotsen - zu Frankfurter Wochenbett
11. Einschulungsuntersuchung – Ziel und Zweck
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Dr. Maria Karathana
zur Präsentation Teil 1 - zur Präsentation Teil 2
13. Kommunale Gesundheitsinitiativen interkulturell (KoGi): Wissen weitergeben
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Gesundheitsamt Stadt Frankfurt
zur Präsentation
Veranstalterin
Stadt Frankfurt am Main/ Dezernat für Bildung, Immobilien und Neues Bauen,
Frankfurter Bündnis für Familien
Organisation



